Mit dem Rad von der Unstrut zum Kyffhäuser...

Fördermittel für den Radwegebau

Jochen Staschewski brachte bereits vor dem Termin in Sondershausen einen Fördermittelbescheid von 159 600 Euro im Kreis vorbei. Damit kann nun der Lückenschluss des Radweges von Gundersleben bis zur Kuhbrücke an der Ebelebener Sichel gebaut werden. Es besteht dann ab Oktober 2013 Durchgängigkeit von der Kreisgrenze bei Rockensußra bis in die Erfurter Straße in Sondershausen. Staschewski betonte im Rahmen der Übergabe, es liege ihm besonders am Herzen, dass der 14. Fernradweg im Thüringer Lande bald durchgängig fertig werde. Gerade der Radwegtourismus werde immer wichtiger in Thüringen. Der Freistaat nimmt mit seinem bestehenden Wegenetz den 5. Platz im Bundesvergleich ein. Gerade die Flussradwege werden stark frequentiert. Beim gemütlichen Beisammensein im Backhaus in Gundersleben merkte die Bürgermeisterin Renate Tänzler an, dass es zu erheblichen Problemen kommen wird, wenn die Radler die B249 in der unübersichtlichen Kurve im Ort queren müssen. Sie organisierte schon mal die nächste Feier und lud alle zur Eröffnung des Unstrut Werra-Radweges am 3. Oktober nach Gundersleben ein.

Fördermittelübergabe

Aus der Thüringer Allgemeinen, Ausgabe Sondershausen vom 02. August 2013

Die letzten Schienen werden abgebaut

Auf dem Abschnitt Sondershausen–Bad Frankenhausen der früheren Kyffhäuserbahn soll Unstrut-Werra-Radweg entstehen

Von Ingolf Gläser

Kyffhäuserkreis. Auf dem Gelände des einstigen Bahnhofes in Rottleben stapeln sich Schienen und Schwellen. Die Deutsche Bahn ist bei den letzten Arbeiten, um die fast 20 Kilometer lange Trasse der ehemaligen Kyffhäuserbahn zurückzubauen. Es betrifft den Abschnitt zwischen Sondershausen und Bad Frankenhausen. Die Bahn-Arbeiter sind bereits in der Kurstadt, Bereich Seegaer Weg, angekommen. Für den Abbau der Schienen und Schwellen aus Holz, Beton oder Stahl, übernimmt die Deutsche Bahn die Kosten (TA berichtete). Die Bahn liegt mit ihren Arbeiten wohl im Zeitplan, vor einigen Wochen hieß es, Mitte Oktober fertig zu sein. Auf der einstigen Trasse der Kyffhäuserbahn soll ein weiterer Abschnitt des Unstrut-WerraRadweges entstehen. Der FernBeruf durch Praktikum kennenlernen Angebot für Schüler in den Ferien Kyffhäuserkreis. Schülern, die sich für eine spätere Ausbildung in einem handwerkliche Beruf interessieren, stehen laut Handwerkskammer Erfurt in der Lehrstellenbörse derzeit über 300 Praktikumsplätze beziehungsweise Ferienarbeit-Angebote zur Verfügung. Vertreten sei dabei die gesamte Bandbreite handwerklicher Ausbildungsmöglichkeiten vom Augenoptiker bis hin zu Maurer, Elektroniker oder Zimmerer, heißt es in einer Pressemitteilung der Kammer. In den meisten Handwerksbetrieben spiele ein Schülerpraktikum nach wie vor eine wichtige Rolle, um sich für einen Bewerber zu entscheiden. Auch hätten Schüler im Praktikum die Möglichkeit, ihr Geschick auszuprobieren und dabei Berufe und Betriebsalltag in der Praxis näher kennenzulernen, heißt es. Laut Handwerkskammer sind in der Lehrstellenbörse derzeit über 170 offene Ausbildungsplätze im Nordund Mittelthüringer ausgewiesen. Von Ireen Wille Los geht es in Holzthaleben an der Großbrüchterschen Straße den Plattenweg hoch. Beim Waldrand halten wir uns rechts bis zur Schutzhütte „Bäckerhauung“, dann folgen wir dem Weg bis zur Kreuzung Helbetal-Tobaer Hütte. Hier gehen wir links ab, gelangen auf den Kammweg und halten uns rechts bis zur Hinweistafel „Bodendenkmal Helbeburg“. Hier wurden in der Bronzezeit (2000 vor Christus) Hainleiteburgen, so auch die Helbeburg angelegt. „Diese Tatsache lässt sich auf die Häufung griechischer Auseinandersetzungen in dieser Zeit schließen. In den Abschnitt der dritten SiedlungspeMittwoch,?.Oktober???? radweg wertet die Kyffhäuserregion touristisch auf. Das ist auf den bereits fertigen Abschnitten zu sehen, der Radweg wird von Baustart für Radweg Esperstedt–Ringleben Schwarzdecke aufgebracht“, sagte Volker Stietzel vom Landratsamt, „für den Abschnitt Esperstedt – Ringleben gab es die Bauanlaufberatung, in den nächsten Tagen starten also die Einheimischen und Touristen gerne angenommen. Das Thema Kyffhäuserbahn zwischen Sondershausen und Bad Frankenhausen ist Geschichte. Pächter des Abschnittes der Kyffhäuserbahn zwischen Bad Frankenhausen und Bretleben ist die Deutsche Regionaleisenbahn-Gesellschaft. Sie will diesen Teil wieder zum Leben erwecken. Der Versuch dauert schon einige Jahre. Weiter voran geht es mit dem Unstrut-Werra-Radweg im Kyffhäuserkreis. „Zwischen Gundersleben und der sogenannten Kuhbrücke in Richtung Ebeleben wird derzeit die Arbeiten“. „Der Teil zwischen Sondershausen und Bad Frankenhausen ist für das kommende Jahr vorgesehen, 2013 passiert hier nichts mehr. Wir sind zuversichtlich, dass es die Fördermittel vom Land gibt. Aber der Haushalt 2014 ist ja noch nicht beschlossen. Jeder Teilabschnitt dieses Gesamtprojektes muss, was Fördermittel betrifft, neu beantragt werden“, sagte er.

Fördermittelübergabe

Aus der Thüringer Allgemeinen, Ausgabe Sondershausen vom 02. August 2013

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